Glanzvolle Resultate und Kameradschaft
Allerhand Veränderungen
Im Höfner Volksblatt von 1991 war Folgendes zu lesen: „der 40 Mann starke Musikverein am Etzel, der unter der Leitung von Dirigent Markus Amgwerd zum ersten Mal und mit einigem Herzklopfen vor eine eidgenössische Jury trat, hat sich auf Anhieb in der 3.Stärkeklasse Harmonie mit dem 4. Rang belohnt.“ Nach diesem glanzvollen Resultat beschloss der MSF am nächsten Musikwettbewerb in der 2. Stärkeklasse anzutreten, was sichtlich ein guter Entscheid war: 1996 in Interlaken erreichte der Verein den 2., 2001 in Fribourg den 3. und 2006 in Luzern den 2. Rang in der 2. Stärkeklasse. Hut ab.

|
Die ehemaligen Präsidenten und Dirigenten |
|||
|
Präsidenten |
Dirigenten |
||
|
1931-1940 |
Gustav Fuchs |
1931-1955 |
Roman Litschi sen. |
|
1941-1946 |
Erwin Müller sen. |
1956-1981 |
Franz Reichlin |
|
1947-1953 |
Albert Kolb |
1981-1987 |
Werner Fischer |
|
1954-1957 |
Alois Schuler |
1987-1996 |
Markus Amgwerd |
|
1958-1970 |
Arnold Fuchs |
1996-2010 |
Thomas Dietziker |
|
1971-1982 |
Adolf Grab |
2011 |
Erwin Füchslin |
|
1982-1987 |
Balthasar Seitz |
2011 |
Rafael Camartin |
|
1987-2000 |
Beda Rust |
|
|
|
2000-2009 |
Thomas Bürgler |
|
|
|
2010- ?? |
Michael Kälin |
|
|
Die überraschenden Frühlingskonzerte
Im Frühling 1993 konzertierte der MSF erstmals zusammen mit den beiden Kirchenchören Schindellegi und Feusisberg in der Kirche Schindellegi. Dies war der Anfang einer speziellen Konzertreihe. Fortan gelang es der Musikkommission immer wieder für eine Überraschung zu sorgen. So traten mit dem Musikverein die beiden Sänger Simon Güdel und Reto Hofstetter, die einheimische Maja Brunner, die überall bekannte „Märlitante“ Trudy Gerster, das folkloristische Jodelchörli Schindellegi, der Akkordeonsolist Sergej Simbirev und die Blockflötistin Patricia Zingg, sowie einige interne Solisten auf. Eine Reise in die Musikgeschichte waren bei den letzten beiden Frühlingskonzerte das Thema. Man spielte Literatur aus dem Mittelalter, der Gregorianik, der Klassik und der Romantik.

Kameradschaft hält zusammen
Wie schon früher, so wird auch heute die Kameradschaft gross geschrieben. Wie im dritten Teil zu lesen war: „…sieben Reisen in zehn Jahren…“, das waren noch Zeiten! Seit ungefähr zehn Jahren findet alljährlich ein Plauschweekend im Schnee statt. Aus eigenen Reihen werden für diese Wochenenden Skihütten, Schneeschuhwanderungen und Après—Ski-Feiern organisiert. Zwischendurch pflegt man den Zusammenhalt auch bei einem Sprung ins kühle Nass oder beim Besteigen der Berge im Herbst. Zu erwähnen ist auch die Kameradschaft zu den Musikern aus Schonach (D). So kam es 1993 zu einem Oktoberfest in Schindellegi, wo auch die Schonacher kräftig musizierten und mittranken.
Zu einer kameradschaftlichen Reise wurde auch der Internationale Musikwettbewerb in Seefeld (A): der Wettbewerb wurde abgeblasen und so machte der Musikverein folglich ein eigenes Konzert bei strömendem Regen, die zehn Zuhörer waren die Angehörigen der Musikanten. Weitere Anekdoten werden bei Mitgliedschaft preisgegeben!
Jubiläumsjahr 2006
Für den Musikverein war klar, dass das Jahr 2006 ein Jubiläumsjahr wird. Mit den Mitgliedern und deren Angehörigen sowie den Ehren- und Freimitgliedern feierte man gemütlich bei Spanferkel und Dessert und stiess auf die vergangenen Jahre an. Beim gemeinsamen Spiel war sportliches Geschick, Kreativität, Phantasie und schnelles Zusammensetzen von Puzzles erforderlich. Doch wie will der Verein mit der Bevölkerung feiern? Eine musikalische Reise in die Geschichte des MSF soll die Gemüter am 18. November 06 am Herbstkonzert in Feusisberg erfreuen.
Dank
Vieles war in der Vergangenheit nur mit Hilfe der Bevölkerung und den zahlreichen Gönner und Sponsoren möglich; unter anderem die nötige Neuuniformierung 1994 und die neue Krawatte, die 2005 eingeweiht wurde. Ebenso wichtig wie die finanziellen Beiträge sind die vielen ‚Heinzelmännchen’ im Hintergrund, die dem Verein immer tatkräftig zur Seite stehen. Der Musikverein Schindellegi-Feusisberg möchte sich dafür ganz herzlich bedanken und weiss diese Unterstützung sehr zu schätzen.


